Schreiben. Lesen. Kaffee trinken.

Olga A. Krouk – ausnahmsweise nicht beim Schreiben.

„Schreib mal ein Buch!“, haben sie gesagt. „Das macht Spaß!“, haben sie gesagt.
Dass es ARBEIT ist, haben sie nicht gesagt … 😀

Kurzvita

Ich wurde 1981 in Moskau geboren. Die Kindheit verbrachte ich in der Ukraine, nach der Perestroika kam meine Familie nach Sankt Petersburg, wo ich mit dem Schreiben begann. 2001 zog ich – der Kopf voller Romanideen – nach Berlin. Zur Zeit lebe ich mit meinem Mann und vier Söhnen in einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein. Ich bin Mitglied in der VG Wort und im Autorenforum Montségur. Vertreten werde ich durch die Agentur Michael Gaeb.


Interview-Schnipsel: Über das Schreiben und das Leben

Literaturschock: Was war bei Dir der Auslöser, in die Tasten zu hauen und Dein erstes Buch zu schreiben?
Olga A. Krouk: *flüster* Damals hatte ich noch keine Tasten. Nur einen Kugelschreiber (Okay, nicht nur einen). Mein erstes „Buch“ war eine Geschichte über ein auf einer einsamen Insel gestrandetes Pärchen. Der Auslöser, zu einem meiner Kugelschreiber zu greifen, war ein ganz besonderes Geschenk. Ein Notizbuch. Es sah wie ein richtiges, gebundenes Buch aus und musste nur „gefüllt“ werden.

Darkstars Fantasynews: Du wurdest in Moskau geboren, hast in der Ukraine und in St. Petersburg gelebt, ehe es Dich nach Deutschland verschlagen hat. Inwiefern haben Deine osteuropäischen Wurzeln Einfluss auf Deine Arbeit als Autorin?
Olga A. Krouk: In der Seelen-Trilogie gibt es eine Schlüsselfigur, die osteuropäische Wurzeln hat und in „Der Tag, an dem meine Schwester zur Dämonin wurde“ ist ein Wodjanoi anzutreffen – eine bekannte Gestalt aus russischen Märchen. Nachtrag: In „Die Schattenflüsterin. Zwischen herz und Dämon“ geht es um slawische Mythologie und die Handlung spielt in Sankt Petersburg. Ich denke, ich greife sehr gern auf meine Erfahrungen in Russland zurück, aber das ist nicht das einzige Merkmal, das meine Romane ausmacht.

Lilys Wortwelt: Nehmen wir mal an, dass wir uns gerade in Hogwarts befinden. In welchem Haus bist du?
Olga A. Krouk: Natürlich in keinem. Denn ich bin die Hausmeisterin. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ich muss mich morgens nicht schminken, unter Umständen sogar nicht einmal duschen. 😀 Ich muss nicht freundlich zu anderen sein, schon gar nicht vor dem ersten Kaffee. Niemand weiß so genau, was ich mache, aber alle haben Angst, von mir erwischt zu werden. UND: Ich darf überall hin. Auch in die geheime Abteilung der Bibliothek.


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