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07.06.10 Dieses Wochenende war zwar nicht ganz stressfrei, aber dafür sehr interessant. Am Samstag und Sonntag war ich nämlich auf der diesjährigen NordCon. Am Samstag hatte ich selbst keine Veranstaltungen gehabt, dafür konnte ich recht entspannt bummeln, alte Bekannte treffen und neue Leute kennenlernen. Den Abend ließ ich im Kollegenkreis ausklingen. Die Gespräche waren wie immer sehr inspirierend und informativ. Mit Thomas Plischke und Ole Christiansen konnte ich mich über die Entwicklung der Fantasy-Literatur austauschen, von Gesa Schwartz habe ich viele schöne Tipps zu Gothik-Kleidung bekommen und mit der Piper-Lektorin Michelle Gyo haben wir über Katzen, Zauberlehrlinge und den Erfolg des russischen Autors Pehov geredet. Am Sonntag warteten zwei Termine auf mich: Ein Workshop mit Thomas Finn und meine Lesung zu „Schattenseelen“. Das alles hätte mir unglaublich viel Spaß gemacht, wenn im Raum nicht so entsetzlich heiss und stickig gewesen wäre. Außerdem musste ich lernen, dass mein schwarzes Gewand nicht gerade für Temperaturen um 30 Grad gemacht ist. Natürlich hatte anfangs auch die Technik etwas gezickt, doch letztendlich bekam mein Mann auch das in Griff. Jetzt sollte aber langsam der Alltag einkehren, denn ich muss anfangen, „ernsthaft“ an meinem All-Age-Roman zu schreiben, wenn ich bald nicht schon wieder über die nahenden Abgabetermine jammern will. („ernsthaft zu schreiben“ bedeutet für mich die Quote von ca. 1000 Wörtern am Tag) Denn die letzten zwei Wochen ließ ich die Arbeit an meinem Projekt etwas schleifen. Ich tummele immer noch im zweiten Kapitel herum.
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