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Fairlag-Aktionsbündnis |
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Vattenfall Lesetage - ein schöner Abend |
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23.04.10 Die Lesung in der Sternwarte war ein ganz besonderes Erlebnis für mich. Zum einen habe ich mich sehr gefreut, meine Autorenkollegin Tanja Heitmann kennenzulernen. Und natürlich meine Lektorin Martina Vogl wiederzusehen. Zum anderen: An diesem Abend passte einfach alles - die Atmosphäre, das wunderbare Publikum, die Moderation und Organisation der Lesung durch das Vattenfall-Leseteam. (Abgesehen von dem Punkt, dass ich hungrig war - vor lauter Aufregung konnte ich an dem Tag kaum etwas essen; müde - weil mein Sohn natürlich ausgerechnet an diesem Tag um 6 Uhr morgens aufstehen wollte; und ich Kopfschmerzen hatte - warum auch immer.) Nicht selten habe ich mir dabei gedacht: Ja, so muss eine gute Veranstaltung ablaufen, dann macht das Lesen doppelt so viel Spaß. Tanja Heitmann hat zwei Abschnitte aus ihrem Roman "Wintermond" vorgelesen. Als ein besonderes Highlight gab es sogar einen Ausblick auf ihren kommenden Roman "Nachtglanz", der vor "Morgenrot" spielt und die Geschichte von Adam erzählt. Insgesamt fand ich die Passagen von einer "leisen" Dynamik gezeichnet - keine übertriebene Action und dennoch kommt man wunderbar mit - und sehr poetisch erzählt. Ich habe zwei Auszüge aus "Schattenseelen" vorgelesen - Evelyns Entführung aus dem Krankenhaus und eine blutige Vision eines grausamen Mordes. Wie man sich schon denken kann, gab es da reichlich Aufregendes. Der kleine Saal der Hamburger Sternwarte war gut gefüllt, zum ersten Mal habe ich vor so vielen Menschen gelesen. Das Publikum - einfach wunderbar, was meine Begeisturng nur noch steigern konnte. Am Ende gab es eine Fragerunde, den Anfang machte Martina Vogl, die die Moderation des Abends übernommen hat, danach haben sich auch einige Zuhörer aus dem Saal getraut. Es war spannend, denn die Fragen waren alle sehr interessant. Letztendlich durfte ich ein paar Bücher signieren und - oh Wunder! - mir ist tatsächlich immer etwas dafür eingefallen. Alles in allem war das ein sehr gelungener Abend, der mir unglaublich viel Spaß bereitet hat. Ich bin immer noch total begeistert davon. |
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17.04.10 Die Fahnen von "Nachtseelen" habe ich nun bewältigt, gestern gingen meine letzten Anmerkungen an den Verlag. Puh. Nun werde ich irgendwann mein "Baby" in den Händen halten und nichts mehr an ihm ändern können. Wobei: Ich bin so sehr verliebt in diesen Band, dass ich an ihm vermutlich eh nichts auszusetzen hätte. Noch etwas über einen Monat, dann liegt er in den Läden und ich kaue mir vor Spannung die Nägel ab, wie er denn bei den Lesern ankommen wird. Wer diesen Roman zusammen mit Anderen lesen und kommentieren möchte, den lade ich zu einer Doppelleserunde im Forum Leser-Welt ein (Anfang: 12. Juni). Anmeldung läuft bereits HIER . Meine Kurzgeschichte "Seelendiebin", die in der Welt der Nachzehrer und Metamorphe spielt, wurde auf LITERRA mit einer wundervollen Grafik veröffentlicht. Die Geschichte ist zwischen dem 1. und dem 2. Band angesiedelt und hat natürlich einige Verbindungen zu der Handlung. Dennoch kann man sie lesen, ohne die Romane zu kennen. Wer reinschnuppern mag: Bitte HIER entlang. Mitteilungen, die die Welt nicht braucht: Ich habe mich endlich entschieden, was ich am Mi. zu meiner Lesung anziehen werde. Für jemanden wie mich, der keinen Sinn für Klamotten hat, war das eine durchaus schwere Geburt. |
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Hallo, Frau Krouk. Lesen Sie doch mal mein Manuskript |
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10.04.10. Ja, inzwischen erreichen mich immer häufiger Anfragen, ob ich nicht bereit wäre, ein Manuskript eines angehenden Autors zu lesen und meine Anmerkungen dazu zu machen. Einige dieser Mails sind nett formuliert, die anderen klingen ... nun ja ... schon irgendwie seltsam. Doch jede von ihnen muss ich mit einem klaren "NEIN" beantworten. Grundsätzlich freue ich mich über jede Lesermail und bin bereit, auch Tipps zum Thema Schreiben zu geben, sofern die Fragen konkret formuliert sind. Doch ganze Manuskripte zu lesen - wann sollte ich das machen, wenn ich sogar meine eigenen Termine manchmal überziehen muss? Außerdem bedeutet Testlesen eine Menge Arbeit für jede Partei und ist Vertrauenssache. Viele Voraussetzungen müssen erfüllt werden: Der Testleser sollte den Stil des Autors mögen, im Genre bewandert sein und ein gutes Gespür für das Handwerk haben. Der Autor muss kritikfähig sein und an seinem Text wirklich arbeiten wollen. Und vor allem: Die Chemie zwischen dem Kritiker und dem Verfasser muss stimmen. Wie soll das bei einem wildfremden Menschen gehen? Vor allem aber wird vermutlich kein professioneller Autor genügend Freizeit haben, die er für das Lesen fremder Manuskripte aufbringen würde. Zeit ist im Schreibgeschäft unglaublich rar. Wer sich für das Thema Schreibhandwerk interessiert, dem empfehle ich folgende Bücher: „Über das Schreiben“ von Sol Stein, „Vier Seiten für ein Halleluja“ von H. P. Roentgen und „20 Masterplots“ von Ronald B. Tobias. Eine gute Möglichkeit, unvoreingenommene Testleser zu finden, bieten dabei Internetforen an. Apropos: Obwohl man diesen Eindruck bei Amazon gewinnen könnte, braucht man keine 200 Testleser, sondern höchstens 3-5. |
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Nachtseelen - das Lektorat |
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03.04.10 In dieser Woche habe ich zwei Power-Tage mit "Nachtseelen" verbracht - ich habe die korrigierte Datei aus dem Lektorat bekommen. Viele Sorgen haben mich diesbezüglich kurz davor geplagt: Zum einen ist alles zeitlich ziemlich knapp geworden, der Roman sollte ursprünglich bereits Ende März in den Satz gehen, doch zum Glück konnte der Termin verschoben werden. Dazu noch habe ich eine neue Außenlektorin bekommen, mit der ich noch nie zuvor zusammengearbeitet habe (ja, wie denn auch, mit nur einem zweiten Buch bei Heyne?). Doch als ich den korrigierten Text gesehen haben, waren alle Zweifel verflogen. Meine Außenlektorin hat hervorragende Arbeit geleistet, es gab kaum Sätze, bei denen ich mir gedacht hätte: Nö, so würde ich das niemals schreiben.
Dennoch musste ich natürlich einiges nachbessern: Wortwiederholungen, Sätze, die mir noch nicht ganz so perfekt vorkamen und anderes. Dabei habe ich - mal wieder - eine gewisse Torschlusspanik bekommen. Wenn ich die Datei abgebe, werde ich nichts Großes mehr umschreiben können. In den Druckfahnen hält man bloß nach Kleinigkeiten Ausschau, denn die Anzahl der Zeilen auf einer Seite darf nicht mehr geändert werden. Desweiteren musste eine wichtige Figur umbenannt werden. Tja, und alles wegen meiner Unaufmerksamkeit. Dabei gibt es Figuren, die sich selbst einen Namen geben, so ging es mir auch mit Hella - und ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie irgendwie anders heißen würde. Erst beim Schreiben des 3. Bandes habe ich bemerkt, wie ähnlich ihr Name mit "Stella" klingt, die bereits im 1. Band vorkommt und in dem 3. Teil unglaublich wichtig sein wird. Da der 1. Band bereits gedruckt ist, kann ich den Namen Stella, der damals eigentlich nur als Platzhalter diente und mir später ganz gut gefiel, nicht mehr ändern. Deshalb musste ausgerechnet Hella weichen: Ylva wurde geboren. Ein Glück, dass ich beim Durchlesen der Datei gemerkt habe, wie schön der neue Name eigentlich passt. Mit anderen Worten: Ich kann damit gut leben. Sie, hoffentlich, auch. |
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Booke 2009 - Abstimmung: Fantasy / Science Fiction bei Büchertreff |
23.03.10 Heute zufällig entdeckt: Mein Roman "Schattenseelen" wurde bei dem Literaturportal Büchertreff.de für Booke 2009 in der Kategorie Fantasy/Science Fiction nominiert. Die Abstimmung läuft noch bis zum 04.04.10. Ein Auszug aus den Regeln besagt: "Wichtig: Bitte teilt in diesem Thema zusätzlich zur Umfrage mit, für welches Buch ihr abgestimmt habt, damit ein möglichst genaues und repräsentatives Ergebnis ermittelt werden kann. Nur diese Doppelstimmen zählen." |
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