Meine schönste Dienstreise. Teil 1: Der Spaziergang durch Köln

 

09.11.11

Den Montag und Dienstag dieser Woche habe ich in Köln verbracht. Auf diese Reise habe ich mich schon lange gefreut, denn ich hatte noch nie die Möglichkeit gehabt, diese Stadt zu besuchen, habe aber natürlich schon viel über sie gehört. Am siebten November bin ich dort – mit einer Stunde Verspätung (danke, Deutsche Bahn) – angekommen. Bis 19 Uhr hatte ich Zeit gehabt, mir die Stadt anzusehen. Leider dämmerte es bereits, weswegen es nicht so viele und vor allem nicht so schöne Fotos gibt, die Köln tatsächlich gerecht werden.

 

 

 

 

 

Bereits auf dem Hauptbahnhof habe ich mich mit der wunderbaren, netten Kollegin Adriana Stern getroffen, die sich bereit erklärt hat, mir die Stadt zu zeigen. Zuerst sind wir ins Hotel gefahren. An einer Ampel direkt vor dem Hotel habe ich ganz überraschend Alexandra Panz, meine Lyx-Lektorin getroffen, die gerade zur Vertreterkonferenz unterwegs war. Bis jetzt haben wir nur per Telefon und Mail kommuniziert, doch sie hat mich an der Stimme erkannt und mich direkt angesprochen. Respekt, denn ich bin nur selten in der Lage, jemanden nur anhand der Stimme zu identifizieren.

Das Hotel (Azimut) machte von außen betrachtet nicht viel her, doch drin übertraf es meine Erwartungen. Das Zimmer war sehr schön und gemütlich, ich habe mich sofort wohl gefühlt.

Sobald ich mein Gepäck abgelegt habe, waren Adriana und ich zu einem kleinen Rundgang durch die Stadt aufgebrochen.

Ganz in der Nähe wartete das Gelände des Mediacenters auf uns. In den sehr modern aussehenden Bauten sollte es den Plänen nach Platz für alle geben, die etwas mit der Medienwelt zu tun haben: Zeitungen, Radios usw. Wie mir Christina Knorr, die Pressesprecherin des Lyx-Verlags, später erzählt hat, wird diese Fläche leider nicht so gut genutzt, wie es gedacht war. Einige Firmen gingen Pleite, andere siedelten zum Beispiel nach Berlin über, wo die Mieten wohl günstiger sind. Der Lyx-Verlag hat seine Büros zwar in Köln, aber auch außerhalb des Mediencenters.

 

 

 

 

Geht man vom Mediacenter weg über eine Brücke, sieht man mitten in einem kleinen Teich eine alte Ruine, die sich vor ein paar Inseln erhebt. Diese sind von Bäumen und Büschen bewachsen - ein interessanter Kontrast zwischen Modern und Alt, Stadt und Natur.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem Kölner Dom (als wir dort angekommen sind, war es schon so dunkel, dass er auf dem Foto kaum zu sehen ist) hat Köln auch andere schöne Kirchen zu bieten. Auf dem Bild ist zum Beispiel die St. Gereon zu sehen (wenn ich mich jetzt nicht fürchterlich irre).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inzwischen war es dunkel geworden. Adriana führte mich zur Kölner „Einkaufsmeile“, und ich hatte das Gefühl, plötzlich in Hamburg zu sein. Viel anders als in der Mönckebergstraße sah es dort nicht aus. Fast die gleichen Läden mit den fast gleichen Vitrinen. Im „Trödelcafé“ haben wir eine Pause eingelegt, wo man neben einem gemütlichen Kaffee (oder Tee) trinken alles kaufen kann, was man sieht. Auch den Stuhl, auf dem man sitzt. Eine sehr ungewöhnliche Geschäftsidee!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich gingen wir durch die Altstadt spazieren und ich konnte die nächtliche Atmosphäre der schönen, alten Gassen genießen. So etwas mag ich besonders gern, ich könnte stundenlang durch solche Straßen laufen. Leider blieb uns nicht mehr viel Zeit, um mehr von Köln zu sehen – ich musste zurück ins Hotel, wo ich mit meiner Lektorin die Technik für die am nächsten Tag bevorstehende Lesung bei der Vertreterkonferenz prüfen musste. Alles lief wunderbar. Anschließend bin ich mit der Lyx-Lektorin Anja Arendt und der freien Lyx-Mitarbeiterin Sara Riffel essen gegangen. In so einer tollen Gesellschaft merkt man kaum, wie die Zeit vergeht. In meinem Zimmer war ich erst um 22 Uhr – habe noch ein wenig für die Lesung geübt, dann ging es ins Bett, da ich am nächsten Tag um halb neun bei der Vertreterkonferenz sein sollte.

Wie die Lesung verlaufen war und was es noch Interessantes gab, erzähle ich aber morgen …

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